Schoko-Nikoläuse helfen Kindern in Israel

Im Vordergrund steht ein Mädchen mit Kopftuch - angelehnt an einen Holzpfahl. Im Hintergrund sitzt ein kleiner Junge an eine Holztisch und dahinter steht die Mutter, die einen Teppich webt. (Quelle: pixabay)
Kinder bei der Hausarbeit in Israel

7.500 Euro sind aus der Adventsaktion "Ein Handzeichen für den Frieden" des Diözesanbüros Main-Spessart sowie aus der Nikolausaktion 2011 zusammengekommen, die das Diözesanbüro in Zusammenarbeit mit dem Caritasverband für die Diözese Würzburg organisiert hatte.

Im Rahmen dieser Aktion haben zudem etwa 1.700 Personen Widmungen auf 3.500 bunte Papier-Hände für die Kinder in Israel verfasst.

Bildungsarbeit wird gefördert

Die Summe kommt der Schulstiftung Said in der Nähe von Nazareth zugute. Am 11. Januar überreichten Johannes Weismantel, Leiter des Diözesanbüros Main-Spessart, und Christiane Höflein vom Caritas-Kindergartenreferat den Scheck über 7.500 Euro an Weihbischof Ulrich Boom, der die Summe an die Stiftung weitergeben wird.

Gefragter Schokonikolaus

Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken versucht bereits seit 2002 mit seiner Aktion "Achtung, Weihnachtsmannfreie Zone", den Nikolaus mit Mitra und Bischofsstab wieder bekannter zu machen. An dieser Aktion beteiligt sich das Diözesanbüro Main-Spessart bereits seit mehreren Jahren.

 

Rund 500 Schoko-Nikoläuse verteilten die Organisatoren in den Dekanaten Lohr und Karlstadt. 2011 haben sie zum ersten Mal Bestellungen von Kindergärten aus dem gesamten Bistumsgebiet angenommen. Höflein und Weismantel hatten die Idee, dieses Projekt gemeinsam anzugehen. Das Ergebnis: 165 Kindergärten im gesamten Bistum Würzburg bestellten 17.000 Schokoladen-Nikoläuse. Von Lohr am Main aus mussten die 1036,8 Kilogramm Schokolade in Form von Nikoläusen bis in die Rhön, in die Haßberge und in den Spessart transportiert werden.

Für einen guten Zweck

Höflein und Caritas-Diözesanvorsitzender Domkapitular Clemens Bieber zeigten sich stolz, dass sich so viele Kindergärten an der Aktion beteiligt haben. 60 Cent kostete die Nascherei aus 60 Gramm Milchschokolade. Von jedem verkauften Nikolaus gingen fünf Cent an die Schulstiftung Said. Die unterstützt das Partnerschaftsprojekt Nazareth, einen religionsübergreifenden Kindergarten in der nordisraelischen Stadt. "Dadurch kann die Stiftung ihre Friedens- und Bildungsarbeit im Heiligen Land fortsetzen", freute sich Weismantel.

Gleiche Bedingungen für Alle

Weihbischof Boom kennt den Gründer der Stiftung, Badarni Said, persönlich. "Ich war sein Begleiter, als dieser in München studierte", erzählte der Weihbischof. Bei seinen Reisen ins Heilige Land habe er sich persönlich von der wertvollen Arbeit der Schule überzeugen können. Kinder und Erwachsene aller Religionen werden dort unter gleichen Bedingungen geschult, gefördert und begleitet. "Ein wichtiger Auftrag in diesen von vielen Krisen geschüttelten Land", betonte der Weihbischof. (Pressedienst Ordinariat Würzburg)

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