Paderborns Generalvikar Hardt unterstützt BDKJ und "Weihnachtsmannfreie Zone"

Der Nikolaus mit Bischofsstab und Mitra steht neben dem Generalvikar des Erzbistums Paderborn, der ein Heft über die "Weihnachtsmannfreie Zone" in der Hand hält.
Generalvikar Hardt (r.) trifft den "echten" heiligen Nikolaus

"Den Weihnachtsmann gibt es nicht", das ist die Botschaft, die Vertreter vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) am Donnerstag auf dem Paderborner Domplatz verkündeten.

Anlass war der Besuch des Coca-Cola-Weihnachtstrucks am gleichen Ort.

Zu den Unterstützern der Aktion zählte auch Generalvikar Alfons Hardt, der den Akteuren des BDKJ auf dem Domplatz einen Besuch abstattete.

Der Nikolaus übernimmt das Zepter

Jugendliche und junge Erwachsenen aus den katholischen Jugendverbänden verteilten Flyer und Aufkleber sowie klassische Schoko-Nikoläuse. Hillfe bekamen sie vom Bonifatiuswerk, das jedes Jahr mit der Aktion "Weihnachtsmannfreie Zone" gegen die rote Werbefigur mobil macht.

Coca-Cola-Boykott

Die Katholischen Jugendverbände werben nicht nur für den Nikolaus, seit 2007 unterstützen sie den so genannten Coca-Cola-Boykott, um darauf aufmerksam zu machen, dass der Großkonzern seiner sozialen und ethischen Verantwortung nicht ausreichend nachkomme. Zusätzlich setze sich das Unternehmen nur unzureichend für die Einhaltung der Menschenrechte im eigenen Unternehmen sowie in den Partnerunternehmen ein, so die Jugendverbände. (Erzbistum Paderborn)

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