Bündnis macht mobil für den Nikolaus

Auf dem Plakat sieht man eine rote Mitra, den Bischofsstab und rote Nikolausschuhe. Im Hintergrund steht in roten Lettern: "Nikolaus komm in unser Haus."
Plakat zum Bündnis "Nikolaus komm' in unser Haus"

Das Bündnis "Nikolaus komm' in unser Haus" macht in den ersten drei Adventswochen mobil gegen den Weihnachtsmann.

Dann soll ein "NikolausMobil" durch Nordrhein-Westfalen und Thüringen fahren, um über die eigentliche Bedeutung des Heiligen und den Sinn der Vorweihnachtszeit aufzuklären, wie der Sprecher des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in Köln, Daniel Könen, in Köln vor Journalisten erklärte. Der BDKJ koordiniert das Bündnis, an dem das Bonifatiuswerk der Deutschen Katholiken sowie weitere Organisationen und Privatpersonen als Kooperationspartner beteiligt sind.

Werte des Nikolaus bewahren

Das "NikolausMobil" wird öffentliche Plätze wie den Landtag in Düsseldorf, aber auch Schulen und Kindergärten anfahren. Der BDKJ-Präses, Pfarrer Dominik Meiering, sagte: "Das Bündnis will die Menschen sensibilisieren für die Werte, die der heilige Nikolaus vertritt." Der Heilige sei nicht zu vergleichen mit dem aus Konsumgründen kreierten Weihnachtsmann. Nikolaus stehe für soziales Handeln und christliche Nächstenliebe. Er gerate mehr und mehr in Vergessenheit. Die fürsorgliche Haltung des Nikolaus sei tausend Mal mehr wert als das Einkaufen von Geschenken auf dem Weihnachtsmarkt.

Nikolaus-Fortbildungen möglich

Laut Könen wird das "NikolausMobil" von Ehrenamtlichen gefahren und betreut. Zunächst bleibe der Einsatz auf NRW und Thüringen begrenzt. Eine Ausdehnung des Projekts auf ganz Deutschland sei nicht ausgeschlossen. Das Bündnis biete auch Fortbildungen für Menschen, die den authentischen Nikolaus darstellen wollten. (kna)

Mehr unter: http://www.nikolaus-komm-in-unser-haus.de/  

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