Wallfahrtskirche St. Nikolaus im Bistum Speyer

Ein Holzkreuz liegt auf einem Holzpfahl (Foto: pixabay)
"Nun soll ein Lob erschallen" - Wallfahrten in der Diaspora

Wahrscheinlich schon vor der Reformation gab es eine Marienverehrung in der ehemaligen Burgkapelle von Neuleiningen. Im ersten Pfarrbuch 1686 wird der Festtag "Mariä Geburt" erwähnt.

Eine ehemalige Burgkapelle aus Backstein mit rotem Turmdach und blau-grauem Kirchenschiffdach. Rundherum sind grüne Wiesen und Wälder zu sehen.
Wallfahrtskirche St. Nikolaus

1717 werden der Hochaltar zum heiligen Nikolaus, der Kreuzaltar mit der Pietà und der Muttergottesaltar erwähnt.

 

Kapuziner konnten die Wallfahrten nach dem Krieg von 1673 wiederbeleben.

Geistige Heimat finden

Pieta - Madonna mit dem Jesuskind
Die Pietà

Eine Wallfahrt sollte den verstreuten Katholiken einen religiösen Mittelpunkt und eine geistige Heimat geben. Wallfahrtstage waren "Sieben Schmerzen Mariä" (Palmsonntag) und "Mariä Geburt" am 8. September. Später wurde aus der Kreuzwallfahrt am 14. September die Marienwallfahrt am 8. September. 1753 wurde die heutige Madonna mit dem Jesuskind aus Worms geholt, da die Pietà nicht mehr vorhanden war. Da der Patronatstag der Kirche des heiligen Nikolaus am 6. Dezember ungünstig im Winter lag, wurde der Termin in die Zeit nach der Ernte verlegt. Seit 1755 wird ohne wesentliche Unterbrechungen die Marienwallfahrt bis heute begangen. Dabei wird der vollkommene Ablass gewährt.

Mehr Informationen bietet:

Kath. Pfarramt Neuleiningen
Hauptstraße 18
67310 Hettenleidelheim
Tel.: 0 63 51 / 74 67, Fax: 12 37 88,
E-mail: kath.pfarramt.hettenleidelheim @ t-online.de

 

 

Anfahrt:
Neuleiningen liegt ca. 30 km westlich von Mannheim.
A6 Mannheim - Kaiserslautern,
Abfahrt Grünstadt südlich nach Neuleiningen.

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