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Wir alle sind Nikolaus - Zertifikatskurs in Schwerte

12.11.15

Alle Jahre wieder laden Kitas, Schulen, Vereine und Nachbarschaften zu Nikolausfeiern ein. Höhepunkt einer jeden Feier ist der Besuch des Nikolaus. Was für ein Nikolausspiel wichtig und hilfreich ist, war Thema des erstmals angebotenen „Zertifikatskurs Nikolaus“ in der Katholischen Akademie Schwerte, der vom Bonifatiuswerk in Kooperation mit dem Institut für Religionspädagogik und Medienarbeit (IRuM) im Erzbistum Paderborn organisiert wurde. Rund 20 Nikolausdarsteller haben daran teilgenommen, um mehr über die Gestalt des heiligen Nikolaus, seine Botschaft und das mit ihm verbundene Brauchtum zu erfahren.


Einige der Teilnehmer, darunter Erzieher und Lehrer, sind bereits seit vielen Jahren als Nikolausdarsteller aktiv, andere werden diese Aufgabe neu übernehmen. Sie alle interessierten sich theologisch, religions- und brauchtumsgeschichtlich für den „Bischof aus Myra“. Durch das Seminar mit vielen Praxisanteilen führten sie der Brauchtumsexperte Prof. Dr. Manfred Becker-Huberti, Tamara Schwab, Referendarin für Musik und Religion, Niklas Wagner, Referent für christliches Brauchtum beim Bonifatiuswerk Paderborn und Gerhard Krombusch, Direktor des Instituts für Religionspädagogik und Mediendidaktik (IRuM).

Für Gerhard Krombusch ist das Nikolausspiel auch eine Form der Vermittlung von Religion. Daher sei es wichtig, Hintergründe, Fakten, Legenden und Brauchtum zu kennen. Darüber informierte Prof. Dr. Manfred Becker-Huberti. Etwa im 5. Jahrhundert hätten die Legenden um den heiligen Nikolaus begonnen, erläuterte Becker-Huberti. Diese seien dann über die Türkei, Griechenland, Italien und Gallien etwa im 10./11. Jahrhundert  nach Germanien gelangt. Die Tradition des Schenkens gehe u.a. auf die Legende zurück, dass Nikolaus einer verarmten Familie Geldsäckchen durch das Fenster warf, ohne dabei erkannt werden zu wollen.

Als jemand, der anderen eine Freude machen wolle, habe Nikolaus nicht viel mit dem Weihnachtsmann zu tun. Dieser sei nach der Ablehnung der Heiligenverehrung in der Reformation durch protestantische Auswanderer nach Amerika gelangt und von dort als Werbefigur ohne religiöse Bezüge wieder nach Europa gekommen, erklärte Becker-Huberti.

Bereits seit vielen Jahren möchte das Bonifatiuswerk mit seiner bundesweiten Aktion „Weihnachtsmannfreie Zone“ dazu beitragen, den heiligen Nikolaus in der Gesellschaft wieder in den Vordergrund zu stellen und einer Verwechslung mit der populären Kunstfigur des Weihnachtsmannes entgegen wirken. „Unser Anliegen ist es, den Nikolaus als Freund der Kinder und Helfer von Menschen in Not wieder ins Bewusstsein zu bringen. Gerade im Hinblick auf die Situation von unbegleiteten Flüchtlingskindern, die nach Deutschland kommen, ist Nikolaus eine Orientierungsfigur, die uns einen Weg aufzeigt, wie man christliche Werte leben kann. Indem wir am Nikolaustag in die Rolle des heiligen Nikolaus schlüpfen und Kindern eine kleine Freude schenken, sind wir alle Nikolaus“, sagte Niklas Wagner.

(pk)