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Weihnachtsmannfreie Zone
Eine Aktion des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken

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Warum Maite Kelly, Nina Ruge usw. den Nikolaus gut finden

Europäische Unterstützung für den echten Bischof Nikolaus

04.12.15

Europaabgeordneter wirbt für Kampagne „Weihnachtsmannfreie Zone“ im Brüsseler Europaparlament / Fraktionsübergreifende Unterstützung: Patron der Menschen auf der Flucht / Nikolaus als „europäisches Kulturgut“ schützen

BRÜSSEL/PADERBORN. „Achtung, Weihnachtsmannfreie Zone!“ – seit 2002 wirbt das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken mit diesem Slogan für den „echten“ Bischof Nikolaus im Schoko-Regal und auf den Weihnachtsmärkten. Nun bekommt die Aktion Unterstützung aus dem Europäischen Parlament: Zusammen mit christlichen Abgeordnetenkollegen aus mehreren Ländern und dem „echten“ Bischof Nikolaus hat der Europaabgeordnete Arne Gericke (Familien-Partei) Schokonikoläuse verteilt und so in Europas Hauptstadt für das Anliegen der Kampagne geworben: „Gemeinsam versuchen wir – auch angesichts der vielen Flüchtlinge - den heiligen Nikolaus als Vorbildfigur in den Mittelpunkt zu rücken und ganz nebenbei einer Verwechslung mit der von Coca-Cola geschaffenen Kunstfigur des Weihnachtsmannes entgegen zu wirken.“

Auf die Idee gebracht hatte den Rostocker Europaabgeordneten ein Bericht auf katholisch.de über die Ankunft des Heiligen Nikolauses an der Hamburger Binnenalster, bei der rund 300 Hamburger Grundschüler gemeinsam mit Erzbischof Stefan Heße und der Sängerin Maite Kelly am Montag den heiligen Nikolaus in Hamburg begrüßt hatten. „Bischof Nikolaus ist Schutzpatron der Kinder, der Seefahrer und der Menschen auf der Flucht“, so Gericke. Erst vor wenigen Tagen war er selbst von einer Delegationsreise in ein jordanisches Flüchtlingslager Deutschland zurückgekehrt: „Ich habe Eltern erlebt, die seit Jahren in diesen komplett überfüllten Lagern leben und keine Chance auf ihre Rückkehr in die Heimat haben, weil sie Christen sind – wir sollten sie nach Europa holen. Ich habe mit Kindern gesprochen, die im Lager geboren wurden. Kinder, deren größter Traum es ist, einmal Ärztin oder Ingenieur zu werden – und ich musste gleichzeitig erfahren, dass dies trotz aller Bemühungen bei der Minimallösung im Lager nie Wirklichkeit werden kann. All das gibt zu denken“, so Gericke.

Und so habe er auch daran gedacht, als er von der Aktion in Hamburg und der bundesweiten Kampagne des Bonifatiuswerkes gelesen hatte: „Da war für mich klar – ich will diese Aktion auf europäischer Ebene unterstützen. Der Heilige Nikolaus hat uns heute so viel zu sagen – und sollte nicht auf Kosten einer billigen, amerikanischen Werbefigur aus unserer europäischen Kultur verschwinden.“

Kurzum: Gericke hat sich ein Kostüm besorgt, echte Schoko-Nikoläuse gekauft und bei Kollegen seiner europäischen, christdemokratischen Parteienfamilie ECPM für die Aktion geworben. „Der Zuspruch war groß – ich habe fraktionsübergreifende Unterstützung erfahren.“ Kollegen aus den Niederlanden und Belgien hätten ihm berichtet: „Bei uns ist der Schoko-Bischof die Regel – aber auch wir sehen zunehmend den Weihnachtswichtel in unseren Regalen. Das ist keine gute Entwicklung.“ Ein Kollege habe ihn sogar auf die Idee gebracht: „Können wir den Heiligen Nikolaus denn nicht als Europäisches Kulturgut schützen lassen?“ Gericke lässt die Die gerade prüfen.

Und so hat der Europaabgeordnete mit seiner Aktion im Ende drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: „Wir haben ein Zeichen unserer christlichen Verantwortung in der Flüchtlingskrise gesetzt, haben für das europäische Kulturgut des Heiligen Nikolaus geworben – und unseren Mitarbeitern in den Brüsseler Büros eine süße Freude beschert“. Überzeugt vom Erfolg der Aktion denkt Gericke auch schon an eine Fortsetzung: „Soweit ich weiß, wurde der Heilige Nikolaus bislang noch nie offiziell im Europäischen Parlament empfangen – das sollte man ändern.“ Man darf also schon gespannt sein auf Dezember 2016.